Google+ FRAGEN AN MICH - Werner MeierWerner Meier
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FRAGEN AN MICH

Wie heißt Du?
Werner Meier, eigentlich sogar:
Werner Alfons Meier, das wollten meine Eltern so, ich hätt’ den Alfons nicht gebraucht.

Wie ist Dein Spitzname?
Werner

Wo bist Du geboren?
Daheim auf dem Bauernhof in Reichertsheim bei Gars am Inn, einem der schönsten Plätze auf dieser Welt, erdbebensicher, keine Flutkatastrophen und Hurrikane, dafür Bäcker, Metzger, Schreiner, Schuster, Schmied, Wagner, Schäffler, Kramerladn (Kolonialwaren), Post, Bader, Brauerei, Wirtshäuser und Kirche.

Was war los an Deinem Geburtstag?
Es war an einem Pfingstsonntag, der Heilige Geist war schwer unterwegs, meine Mutter wollte in die Frühmesse, aber da kam ich ihr zuvor und dann war nix mehr mit Kirchgehn.

Wo wohnst Du jetzt?
In Ottenhofen im Landkreis Erding, auch erdbebensicher, keine Flutkatastrophen und Hurrikane, mit einem Bäcker-Metzger-Post-Point, aber ohne Schuster, Schmied, Wagner, Schäffler, Bader und Brauerei, dafür wieder mit S-Bahn-Anschluss nach München.

Bist Du verheiratet?
Ich lebe seit 30 Jahren in ausgesprochen „wilder Ehe“ mit Margit Sarholz. Unsere Tochter Lisa wohnt mit Familie in Paris und sorgt fleißig für „Sternschnuppe-Nachwuchs“.

Wie hast Du Dich auf das Opa-Dasein vorbereitet?
Ja, ich geh’ ein bisschen krumm, damit man mir den Opa auch abnimmt.

Denkt man in Deinem Alter schon an betreutes Wohnen?
Ja, natürlich, Betreuung find’ ich gut! Zwei hübsche Mädels…

Färbst Du Dir die Haare?
Find’ ich eigentlich blöd, aber meine Friseurin macht’s immer mit mir…

Wie behältst Du Deine schlanke Figur?
Essen, Essen, Essen… halt das Richtige! Ich bin auch ganz selten krank und wenn, dann mach’ ich die „Schweinsbraten-Diät“, also mit Lust und Spaß einen Schweinsbraten essen, damit kann man viele Krankheiten verhindern.

Wessen Biografie würdest Du gerne lesen?
Die vom Schauer Hans aus Unterschwillach, aber der schreibt leider keine.

Welche Hobbys hast Du?
Garteln! Meinen Gurken und Tomaten beim Wachsen zuschaun, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt.

Wo schreibst Du eigentlich Deine Lieder?
Am liebsten in Italien, in einem Straßencafé mit einer Tasse Cappuccino, wie z.B. das Lied vom „Radiergummi“, geschrieben am 9.9.99 in Massa Marittima auf der Piazza vor der Kirche.

Welches Publikum magst Du am liebsten?
Das Publikum, das vor mir sitzt, Junge, Alte, Kleine und Große, Dicke und Dünne…

Ist das eigentlich ein Unterschied, ob man für Kinder oder für Erwachsene schreibt?
Eigentlich nicht. Es ist immer eine ernste Angelegenheit, lustige Sachen zu schreiben – egal ob für Kinder oder Erwachsene.

Warum hast Du eigentlich immer Hosenträger an beim Kabarett?
Na ja, damit mir die Hose nicht runterrutscht bei meiner Leibesfülle.

Woher kommt der Strickjackerl-Typ in Deinem Programm?
Aus den Ur- und Untiefen der bayerischen Seele, der war schon vor dem Pelzig da.

Wann und wo kommen Dir Deine verqueren Einfälle für die Lieder?
Das Lied „Auf dem Klo“, das hab’ ich vor Ort auf Klopapier geschrieben, das war nicht verquer, sondern sehr direkt und das Ambiente hat auch gepasst.

Kannst Du auch Hochdeutsch?
Schreiben – na ja geht so.

Werner Meier, danke für das Interview!
Passt scho!

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